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Letztes Weibchen der Jangtse-Riesenweichschildkröte gestorben

Es ist eine traurige Meldung, die es sogar in die derzeit durch alle Medien geht. Das einzige bekannte Weibchen der Jangtse-Riesenweichschildkröte (Rafetus swinhoei) ist leider gestorben. Lediglich 4 Exemplare der im Wasser lebenden Schildkrötenart waren bekannt. Darunter nur ein einziges Weibchen. Jegliche Versuche die Art künstlich zu vermehren schlugen fehl. Mehrfach wurde in den letzten Jahren versucht das Weibchen künstlich zu befruchten. Eine nicht ganz ungefährliche Prozedur, bei der die Schildkröten narkotisiert werden müssen. Am 12. April wurde ein erneuter Versuch gestartet. Leider wachte das über 90 Jahre alte Weibchen nicht mehr auf und verstarb innerhalb eines Tages. Genaue Untersuchungen zur Todesursache laufen noch.

Bildquelle: Wikipedia

Für die Zukunft wurde dem Weibchen Eizellengewebe entnommen, in der Hoffnung die Art doch noch retten zu können. Sollte dies misslingen bliebe nur noch die Hoffnung doch noch irgendwo ein Weibchen der extrem vom Aussterben bedrohten Art zu finden. Andernfalls wird eines der Männchen das gleiche Schicksal ereilen wie seinerzeit Lonesome George. Ich habe das Schicksal der Art mit großem Interesse verfolgt und hin und wieder mal von ihr berichtet. 2014 war sie sogar meine Schildkröte des Jahres. Ich bedauere den Verlust und wünsche mir, dass die Art in Zukunft doch noch gerettet werden kann.

Quelle: News 163 China

Die kleine Schildkröte ist leider gestorben

Gestern berichtete ich euch von der kleinen Schildkröte, welche die Winterstarre unterbrochen hatte und meinem Vorhaben sie ins Warme zu holen. Als ich dann gestern Abend von der Arbeit nach Hause kam, hatte sie den Kopf ganz eingezogen und reagierte auch nicht mehr auf Berührungen. Leider war es schon zu spät. Die Entscheidung sie erstmal im Kühlschrank zu beobachten war wohl die Falsche. Ich bin sehr traurig und werde, sollte es nochmal vorkommen, mich definitiv anders entscheiden.

Schildkröte gestorben =(

Leider habe ich heute einen Trauerfall zu beklagen. Die Schildkröte, die sich dieses Jahr als erste aus der Winterstarre zurück gemeldet hat, ist in der Nacht leider verstorben.

Vermutlich ist sie verhungert. Wie bereits im Vorjahr und nach dem Schlupf, wollte sie einfach nichts fressen. Damals berichtete ich, dass ich sie zwangsernähren musste, da sie lange Zeit nichts fressen wollte und auch danach große Probleme hatte von alleine Nahrung aufzunehmen. Sie war auch immer deutlich kleiner als ihre Geschwister. Beim Schlupf wog sie gerade einmal 7 Gramm. Ein Jahr später wog sie so viel wie die damaligen Schlüpflinge. Dieses Mal wollte das Maul einfach nicht aufgehen. Ich habe verschiedenes Futter angeboten, aber nichts schien ihren Appetit anzuregen. Sie trank aber ausgiebig, wenn ich sie gebadet habe (was ich normalerweise den Tieren selbst überlasse) und war die letzten zwei Tage auch deutlich aktiver. Daher kam der Tod etwas überraschend. Wenn sie heute wieder nicht gefressen hätte, dann wäre ich mit ihr zum Tierarzt gefahren. Dafür ist es jetzt leider zu spät.

Die kleine Schildkröte war immer so ein bisschen das Sorgenkind. Beim fressen war sie sehr unkoordiniert und schaffte es nur selten gezielt in die Pflanzen zu beißen. Trotzdem schlug sie sich so durch. Vor der Winterstarre war es auch deutlich besser als noch im Vorjahr. Ihren Tod bedauere ich sehr und ich hoffe, dass sie jetzt einen schönen Platz im Schildkröten Himmel hat.

Älteste Schildkröte Großbritanniens stirbt an den Folgen eines Rattenbisses

Eine traurige Meldung machte die britische Express heute, denn Thomas, die älteste Schildkröte Großbritanniens, starb im Alter von 130 Jahren an den Folgen eines Rattenbisses.

Nach dem Biss sah es zunächst wohl so aus, als könne sich das alte Tier wieder erholen, doch die Wunde infizierte sich so stark, dass der Besitzer das Tier einschläfern lassen musste.

Weitere Einzelheiten im Artikel der Express