Fressen will gelernt sein

8 mal Nachwuchs gab es dieses Jahr in der Villa Amanda. Die jüngste Nachzucht vom 14.09. macht mir jedoch einige Sorgen, denn in all der Zeit habe ich sie noch nicht beim Fressen beobachten können.

Generell machte sie in letzter Zeit einen sehr schlechten Eindruck auf mich. Die meiste Zeit war sie in der Erde verbuddelt. Oft sogar Tagelang. Sie hatte weder gefressen noch getrunken, also blieb mir nichts anderes übrig als zu versuchen sie dazu zu  zwingen. Normalerweise bin ich ein Gegner von künstlichem Baden, aber in diesem Falle sah ich keinen anderen Ausweg. Alle zwei Tage bade ich sie nun, damit sie während dessen etwas trinken kann. Anfangs war sie sehr schlapp und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Das trinken scheint aber geholfen zu haben und sie ist etwas munterer.

Fressen wollte sie allerdings nie. Dabei hab ich es mit allem möglichen Versucht. Löwenzahn, Rucola, Oregano, Salat, Wegerichen…, nichts konnte sie zum Fressen ermutigen. Heute dann endlich biss sie ein ganz kleines Stück aus einem Rucolablatt. Danach hat sie wohl gefallen gefunden und schnappte immer wieder danach. Allerdings traf sie immer nur die glatte Seite und schaffte es nicht noch etwas herauszubeißen. Es half auch nichts ihr das Blatt hin zu halten.

Wenigstens sind meine Sorgen etwas geringer und ich bin guter Dinge, dass sie in ein paar Tagen schon ausreichend fressen wird. Bisher wiegt die kleine nur 7 Gramm und sollte vor der Winterstarre am besten noch 1 oder 2 zulegen.


Ein Gedanke zu „Fressen will gelernt sein“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte löse folgende Aufgabe, um zu zeigen, dass du keine Maschine bist. (Antwort als Ziffer z.B. sechs-2=vier) * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.