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Pantherschildkröte am Lake Naivasha Kenia

Meine gute Bekannte, die mir letztes Jahr freundlicherweise ihre Schnappschüsse einer freilebenden griechischen Landschildkröte auf Korfu zur Verfügung stellte, hat mich nun wieder mit ein paar tollen Schnappschüssen beglückt.

Dieses Mal handelt es sich um eine Pantherschildkröte Stigmochelys pardalis, die am Lake Naivasha in Kenia herumspazierte.

Lake Naivasha

Die auffällige Färbung des Panzers verrät sofort woher die Schildkröte ihren Namen hat und sagt mir auch, dass es sich dabei um ein noch relativ junges Tier handelt. Mit fortschreitendem Alter verblasst das ausgeprägte  Leopardenmuster und weicht einem überwiegendem Grauton. Zum Vergleich  Bilder von meiner Reise nach Südafrika.

Pantherschildkröte Stigmochely pardalis

Pantherschildkröte Stigmochely pardalisDer etwas zu höckrig geratene Panzer (bessere Ansicht mit einem Klick aufs Bild) lässt auf zwischenzeitlich, unausgewogenen Wasserhaushalt schließen. Dies kann an generellem Wassermangel liegen oder zu langen Aufenthalten im Freien unter der Mittagssonne. Man darf nie vergessen, dass Schildkröten sich zwar an den Sonnenstrahlen wärmen, bei Temperaturen von über 35° im Schatten, drohen sie aber, vor allem in der direkten Sonne, auszutrocknen.

Ob es sich bei der Schildkröte um ein Männchen oder Weibchen handelt, kann ich leider alleine anhand der Fotos nicht bestimmen.

Schildkröten Südafrikas

Meine letzte Reise brachte mich nach Südafrika, genauer gesagt Kapstadt. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten erhoffte ich mir selbstverständlich auch Einblicke in die einheimische Schildkrötenwelt zu erlangen. Dort leben schließlich die großen Berg- oder auch Pantherschildkröten (Stigmochelys pardalis) und die etwas kleineren Afrikansichen Schnabelbrustschildkröten (Chersina angulata).

Pantherschildkröte KapstadtAlso ging es nach draußen. Unter anderem in die Karoo. Irgendwann kamen endlich die vielen Schilder, die Autofahrer vor passierenden Schildkröten  warnen. Doch die einzigen Schildkröten die ich fand waren in Inverdoorn, in dem vermutlich einzigen Gehege, das dort weit und breit existiert. In diesem wurden verletzte Tiere aufgenommen und hoch gepeppelt. Die freilebenden Schildkröten ließen sich aber leider nicht blicken.

Auch am Kap der Guten Hoffnung erhoffte ich bei einer Wanderung auf Schildkröten zu treffen. Berichte von Sichtungen hatte ich zuvor schon gehört, aber auch hier war wieder nichts zu sehen. Generell waren erstaunlich wenig Tiere am Kap zu sehen. Selbst die Baboons, die sich auf das Ausrauben von Touristen spezialisiert haben, waren nicht anzutreffen.

Letzte Hoffnung waren dann die Cederbergs. Neben dem „Big Five“ Mitglied dem Leoparden soll es auch hier Schildkröten geben. Zu sehen gab es einiges: Vögel, Affen, wilde Orangen und andere schöne Pflanzen, einen atemberaubenden Sternenhimmel…aber leider wieder keine Schildkröten.

Pantherschildkröte Kapstadt

Als kleiner Trost blieb mir nur ein begehbares Gehege in einem Vogelpark. Auch wenn die Aufnahmen gelungen sind und ich mich riesig gefreut habe, so hätte ich die Schildkröten doch gerne in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet. In dem Park gab es, neben den oben erwähnten Arten, auch Starrbrust-Pelomedusen (Pelomedusa subrufa), eine ca. 30 cm große Wasserschildkröte.