Winterstarre bald zu Ende

Krokusse im März
Krokusse: Leider giftig

Es ist zwar erst Mitte Februar, doch die Temperaturen in Deutschland fühlen sich teilweise schon wie Frühling an. Die Sonne scheint, die Knospen sprießen, einige Pflanzen blühen schon und immer mehr Schildkröten erwachen aus ihrer Starre und graben sich an die Erdoberfläche. In Bayern sind die Temperaturen schon auf bis zu 20 Grad geklettert und auch im Rheinland zeigt das Thermometer immer häufiger zweistellige Temperaturen an. Laut Meteorologen soll es das mit dem Winter auch gewesen sein und es sind keine winterlichen Temperaturen mehr zu erwarten.

Noch sind die Schildkröten der Villa Amanda friedlich in ihrer Starre, doch lange wird es sicherlich nicht mehr dauern bis sich die adulten Tiere ins Freie buddeln. Daher habe ich schon damit begonnen die Temperaturen im Kühlschrank mit den Nachzuchten etwas zu erhöhen. Ich freue mich schon riesig darauf, die Schildkröten wieder um mich zu haben.

Sternschildkröten werden in Myanmar wieder ausgewildert

Sternschildkröte, Geochelone platynotaWie die Turtle Survival Alliance auf ihrer Homepage stolz verkündet hat sie in Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society damit begonnen, die in freier Wildbahn ausgerottete myanmarische Sternschildkröte Geochelone platynota in Myanmar wieder anzusiedeln.

Das Projekt begann 2009, bei dem von den Behörden beschlagnahmte Tiere erfolgreich gezüchtet wurden, sodass es über mehrere Einrichtungen verteilt mittlerweile über 3000 Exemplare der Sternschildkröte für das Projekt gibt. Nun hat man damit begonnen 150 Tiere in ihrer natürlichen Umgebung wieder anzusiedeln.

Für zukünftige Beobachtungen und um den Schutz der Tiere in Zukunft besser gewährleisten zu können, wurden die Pilot-Schildkröten mit Sensoren ausgestattet. Man hofft, dass diese sich wieder vollständig in die Natur integrieren und die Sternschildkröte dauerhaft ihren Platz in der Natur einnehmen und geschützt werden kann.

Quelle:http://www.turtlesurvival.org/blog/1-blog/263-preparing-for-tortoise-reintroduction-in-myanmar#.UwTeLPl5NQG

Anleitung: Wie man eine Schildkröte zeichnet

Da habe ich im Internet eine Seite gefunden, die Schritt für Schritt beschreibt, wie man eine Schildkröte zeichnet. Das musste ich doch direkt einmal ausprobieren. Scheinbar muss ich aber noch etwas üben.

Wie man eine Schildkröte zeichnet

Wenn ihr mehr Talent habt, dann postet doch ein Bild eurer selbstgezeichneten Schildkröte auf die Facebookseite oder die Google+ Seite der Villa Amanda und falls ihr noch kein Gefällt mir oder +1 gegeben habt, so könntet ihr das auch gerne tun =)

Müll-Skulpturen mahnen vor Verschmutzung der Meere

Müllskulptur Two Oceans Aquarium Cape TownMeine Reise nach Kapstadt im vergangenen Dezember führte mich unter Anderem ins Two Oceans Aquarium Cape Town, wo diese, teilweise wunderschönen, Skulpturen von der Decke hängen. Doch so schön sie auch sein mögen, so sehr ermahnen sie einen, seinen Umgang mit Plastik zu überdenken.

Die Skulpturen füllten einen großen Teil der Decke, waren aber so geschickt angebracht, dass aus dem Augenwinkel zunächst nicht auszumachen war, dass sie aus Müll sind. Bei der Qualle, welche die erste Skulptur war die mir ins Auge fiel, habe ich ein paar Sekunden gebraucht um zu bemerken, dass sie aus Plastiktüten gemacht ist.

Und was für uns Menschen schwer zu erkennen ist, ist für die Bewohner der Meere noch viel schwerer. So sterben leider auch viele Meeresschildkröten Jahr für Jahr an verschluckten Plastiktüten, die sie fälschlicherweise für Quallen halten. Mittlerweile soll dies sogar Todesursache Nr. 1 sein. Es existieren sogar schwimmende Inseln aus Plastik die eine Fläche in der Größe Mitteleuropas erreicht haben.

Müllskulptur Two Oceans Aquarium Cape Town

Die Skulpturen im Two Oceans Aquarium Cape Town sind Teil der Kampagne Rethink the Bag, die die Menschheit zu einem Umdenken im Umgang mit Plastik bewegen möchte. Ich finde diese Kampagne sehr gut!