Schlupfbilanz 2013 – Schildkröten Nachzuchten bei Villa Amanda

Die Schlupfsaison in der Villa Amanda ist schon einige Zeit vorbei und bald geht es auch schon in die Winterstarre. Daher wird es Zeit Bilanz zu ziehen.

Insgesamt gab es dieses Jahr 3 Gelege von beiden Weibchen mit 4, 5 und 7 Eiern.

Griechische Landschildkröte Testudo hermanni boettgeri Nachzuchten 2013. Villa Amanda - Der Schildkrötenblog

  • Aus dem 1., welches 1 Monat vor den anderen gelegt wurde, ist leider nichts geschlüpft, obwohl in zwei Eiern eine Entwicklung stattgefunden hat. Die Ursache ist leider unklar. Vielleicht ist es mal zu heiß geworden.
  • Aus dem 2. Gelege schlüpften 4 + eine, welche zwar als letztes, aber unterentwickelt aus dem Ei wollte und es leider nicht geschafft hat. Ich berichtete.
  • Im 3. Gelege waren die Eier  kleiner als in den beiden vorigen Gelegen. Auch hier schlüpften wieder 4 Babys. In einem Ei sieht man bei Durchleuchtung eine kleine Schildkröte, die sich aber nicht bewegt. Ein anderes Ei hat an der Unterseite einen Riss, der wohl in der früheren Entwicklungsphase schon entstand. Es ist zwar keine Flüssigkeit ausgetreten, doch ich vermute, dass der Riss Schuld am Nichtschlupf hat.

Gebrütet wurde mit Nachtabsenkung. Durchschnittlich 8 Stunden wurde die Temperatur Abends auf 22-25 Grad gesenkt. Tagsüber wurde mit 29-32 Grad gebrütet. Alle Schildkröten schlüpften zwischen dem 59. und dem 66. Tag.

Der Größenunterschied der Eier hatte auch einen großen Effekt auf durchschnittliches Schlupfgewicht und Größe. Im zweiten Gelege wogen die Tiere im Schnitt 12,75 g bei einer Größe von 3,4 cm, während die Tiere im 3. Gelege durchschnittlich nur 8,5 g bei einer Größe von 2,7 cm wogen.

Für beide Gelege gab es auch unterschiedliche Charakteristika was die Panzerzeichnung betrifft. So sind die Flecken der Tiere des 3. Geleges deutlich größer.

Griechische Landschildkröte Testudo hermanni boettgeri. Villa Amanda - Der Schildkrötenblog

Bis auf eine kleine Ecke in einem Marginalschild, traten dieses Jahr keine Panzeranomalien auf.

Alle Nachzuchten suchen ab Frühjahr 2014 ein neues Zuhause im Freigehege. Bilder werden noch online gestellt.

Fazit: Abgesehen vom 1. Gelege waren die Schlupfquoten recht erfreulich, aber immer noch verbesserungswürdig.

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